Mehr als nur gute Musik
Meine wilden Jahre in Berliner WGs
Mit meiner Arbeit als Entertainer kann ich mir heute viele Reisen, eine eigene Wohnung, ein tolles Auto und auch einige teure Hobbys leisten. Das war jedoch nicht immer so. Gerade in meiner Anfangsphase konnte ich nur mit der Hilfe meiner Freunde über die Runden kommen, indem ich in verschiedenen WGs Unterschlupf fand. Ich war aufgrund meiner unterhalterischen Tätigkeit natürlich ein gern gesehener Gast, denn Partys standen damals fast täglich auf der Tagesordnung. Und so bekam ich auch jeden Tag etwas zwischen die Zähne und konnte den Alkoholspiegel in meinem Blut relativ konstant halten.
Auch wenn ich damals kaum eine Mark in der Tasche hatte, denke ich doch gern an die wilden Jahre in Berlin zurück, in denen ich mindestens 500 Nächte auf Klappbetten geschlafen hatte und das nicht immer nur allein. Es war egal, ob das Geschirr gespült, der Müll hinuntergebracht oder die Socken gewechselt wurden. Wenn ich es nicht mehr aushielt, suchte ich mir einfach eine andere Bleibe und machte so das Wohnen auf Zeit in Berlin zu meinem Markenzeichen. Manchmal hatte ich auch das Glück, in einer WG zu landen, wo ein paar nette Mädels für etwas mehr Gemütlichkeit und Sauberkeit sorgten, und natürlich fühlte ich mich als Hahn im Korb dann immer besonders wohl. Doch früher oder später wird zu viel Fürsorge auch zur Last und dann zog es mich wieder weiter. Ich hoffe, damals nicht allzu viele Herzen gebrochen zu haben. Falls doch, bin ich jetzt gern für eine Wiedergutmachung bereit.
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dj_flexDieser Beitrag wurde erstellt von dj_flex am 21. Februar 2011 um 09:15, und wurde unter Partystyle gespeichert. Du kannst eine Antwort hinterlassen. |